Interview mit Marie Bierstedt
Am 16. April 2003 hatten wir die Möglichkeit, ein Interview mit der deutschen Stimme von Willow - Marie Bierstedt - zu führen. Mit einem ziemlich altmodischen, peinlich aussehenden Kassettenrekorder, dessen Headset sie aufsetzen sollte, bewaffnet, trafen wir Marie in einem Berliner Café. Dort musste sie sich unseren... interessanten Fragen und unqualifizierten Zwischenbemerkungen stellen...

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Soul behind the Face: Ja, hallo erst mal (Anm.: zum 2. Mal)
Marie Bierstedt: *lacht* Hallo.
Am besten fängst du damit an, dass du ein paar allgemeine Angaben über dich machst...Name, Geburtsdatum, Gewicht *lacht fies*
*lacht* Nicht wirklich, oder?
Um, ja, ich heiße Marie und ich bin am 30.10.'74 geboren *lacht leicht trotzig auf* und mein Gewicht ist Privatsache!
Ok, bist du in Berlin geboren oder...?
Ja, ja ich bin in Berlin geboren -also in Ostberlin -und meine Eltern sind dann noch vor dem Mauerfall rüber in den Westen...
Flüchtlinge also.
Mh ja... Da bin ich dort zur Schule gegangen und hab danach mit Synchron angefangen.
Du hattest also vorher keine anderen Jobs, sondern hast direkt als Synchronsprecherin begonnen?
Na ja, ich habe als Kind so ein bisschen gedreht, aber wirklich nur ein bisschen. Was gab es da? Der Bülowbogen, ein Heim für Tiere... das kennt ihr gar nicht mehr, oder?
(*gemischte Antworten*)
*lacht* Aber ein Heim für Tiere kennt ihr bestimmt nicht.
Ganz viele, die jetzt in meinem Alter sind, haben da einmal mitgespielt. Es wurde ja in Berlin produziert.
So kleine Gastrollen?
Ja. *nickt*
Ich habe auch als Kind schon ein wenig synchronisiert - ich kann mich nicht mehr genau erinnern - so mit 11, 12 ungefähr. Mein Vater (Anm.: Detlef
Bierstedt, sprach u.a. für Star Trek TNG "Ryker") macht das auch, wie du ja weißt, und da bin ich auch mal gefragt worden, ob ich das nicht machen will. Aber als Kind war mir das ein bisschen zu doof; da habe ich auch diese Angst und Hemmungen vor dem Mikrophon nicht ganz ablegen können und außerdem hatte ich andere Interessen, die vorrangig waren.
(*kleine Anekdote aus den eigenen Versuchen, an eine Sprechrolle ohne Schauspielausbildung mit 16 heranzukommen*)
Das ist wieder so ein Alter, in dem es relativ viele Leute gibt. Als ich kleiner war, ging das noch. Kinder - also wirklich Kinder - die werden immer gesucht und wer talentiert genug ist, hat dann die Chance, das später weitermachen zu können
Also ist es schwer, so (ohne Beziehungen bzw. "Hereinwachsen") dort heranzukommen?
Ja, denke ich schon. Also, Leute, die sich direkt bewerben wollen, müssen natürlich irgend etwas vorweisen können. Da macht sich das ganz gut, wenn man eine Schauspielausbildung hat. Aber immerhin habe ich über ein Jahr lang Sprechunterricht genommen. Ich kenne sehr viele gute Sprecher, die keine Schauspielausbildung haben. Im allgemeinen denke ich trotzdem, dass es nicht schadet. Was man auf jeden Fall braucht, ist ein Gefühl für den Rhythmus der Sprache und den Mut, Emotionen nach außen zu tragen.
Also sprich: Als Vorwissen kann man auch sagen "Ich habe das schon früher mal gemacht" und muss nicht unbedingt 3 Jahre Schauspielausbildung, Erfahrung in 50 Filmen oder ähnliches haben.
Nee, nicht unbedingt. Also es kommt natürlich ein wenig darauf an, dass man Glück hat und es gibt Leute, die dir 'ne Chance geben. Und dann muss man sich eben bewähren sozusagen; bei mir war's halt so, dass ich nach der Schule angesprochen wurde, ob ich nicht wieder Lust hätte und insofern war es für mich ganz einfach. Ich musste mich da nicht großartig bewerben. (Anm.: In dem Synchronstudio selbst wurde es uns schlicht und ergreifend mit dem Kostenfaktor erklärt. Leute, die schon seit ihrer früheren Kindheit dabei sind und/oder ihre Erfahrungen während einer Ausbildung gemacht haben, brauchen weniger Eingewöhnungszeit und natürlich auch weniger Anläufe. Verständlich.)
Was hast du dir eigentlich von deinem ersten, selbstverdienten Geld gekauft, weißt du das noch?
Ich weiß nicht mehr, ob es wirklich mein ERSTES war, aber mit das erste war 'ne Jeanshose *lacht* und dann ein bisschen später, da hab ich gespart und beim Drehen verdient man ja auch ein bisschen mehr, habe ich mir meine *stolz* erste Anlage gekauft.
Allgemein, was verdient man so im Durchschnitt als Synchronsprecher? Das hängt doch sicherlich davon ab, wie bekannt man ist, oder?
Ja, ein bisschen, aber gar nicht mal so viel, wie du jetzt vielleicht denkst. Also grundsätzlich ist es erst einmal so, dass man pro Take bezahlt wird.
Pro Szene?
Es ist sogar kürzer als eine Szene. Der Film oder eben die einzelne Folge wird unterteilt in sogenannte Takes und das sind so ungefähr 3 Sätze, manchmal mehr, manchmal weniger. Man bekommt dann 'ne Gage für den Take und früher waren so 5 Mark (Anm.: ca. €2,50) üblich. Jetzt in Euro variiert das ein bisschen. Bei der Umstellung wurde nicht immer 1:1 umgerechnet; manche haben ein wenig erhöht, andere abgerundet. Dazu bekommt man noch die Grundgage und die war früher für Kinder und Jugendliche um die 25 Mark (Anm.: ca.€13).
Pro Tag?
Ja, also wenn du kommst; zu einem Termin. Das heißt, wenn du 3 Termine am Tag hast bekommst du jedes Mal 25 Mark. Wenn du dann erwachsen bist, sind es dann 50 Mark (Anm.: ca. €25,50) bzw. wenn du gut im Geschäft bist, kann es unter Umständen immer höher gehen, 100 Mark, 150 Mark (Anm.: ca. €51, €77) wobei das dann schon fast das obere Limit darstellt
Ich habe gehört, dass es teilweise so war, dass einige Synchronsprecher dann den "Preis" für sich selbst festsetzen wollten. Wenn dann eben ein Film gemacht wurde, wollten die dann €300 pro Take haben, um mal zu übertreiben. Ist das die Norm, dass man seinen Preis selbst festsetzen kann und dann sagen die Leute ja oder nein?
Ja, also prinzipiell ist es schon so, dass ich immer sagen kann, was ich will. Nur gehe ich natürlich das Risiko ein...
...dass die sagen "Nee, tschüss"
Ja, genau. Muss man halt sehen, was man denkt, was man wert ist. Wobei das recht selten ist, dass einzelne Sprecher eine extrem viel höhere Gage verlangen als andere. Im Großen und Ganzen spielt sich das alles innerhalb eines recht festgelegten Rahmens ab. Mit anderen Worten: Man kann beim Synchron sehr gut verdienen - aber Millionär, wie viele denken, wird man nicht. Ich erlebe es halt oft, dass Leute glauben, die Sprechergage würde in etwa dem entsprechen, was zum Beispiel der amerikanische Schauspieler für die Rolle bekommen hat. Dem ist aber ganz und gar nicht so. Der deutsche Synchronschauspieler bekommt nur einen Bruchteil der Gage, die der Originalschauspieler bekommt. Dabei finde ich eigentlich, dass unsere Arbeit ziemlich wichtig und schließlich ja auch nicht ganz einfach ist. Aber na ja...
Wie kann man sich so einen Arbeitstag eines Sprechers ungefähr vorstellen?
Ich bekomme so einen Tag vorher den Termin...
(*Erstaunen*)
Ja, das ist immer sehr kurzfristig. Also man hat Voranmeldungen. Die Leute rufen dich ein paar Wochen vorher an und sagen "Kannst du dir die Woche freihalten und bist du da in Berlin?" und dann rufen die meistens einen Tag vorher - manchmal auch schon früher - an "Ja, komm doch bitte morgen von 10-13:30 nach Lankwitz ins Atelier 2" (Anm.: Atelier = Aufnahmeraum/Studio). Dann fährt man dort hin und dort gibt es eine Dispo, das ist so etwas wie ein Terminplan, ein Din A4 Zettel auf dem die ganzen Namen stehen, z.B. Marie Bierstedt, 10-13:30, darunter wer auch immer noch kommt und die ganzen Takes aufgelistet, die wir an dem Tag haben werden. Daran kann man dann sehen, was für ein Pensum man haben wird. Tja und dann geht man ins Atelier und... spricht *lacht*
Dann kann man seine Einkünfte ja gar nicht so richtig planen
Nee, die können variieren. Also einen Monat ganz, ganz viel *lacht* und einen anderen wieder fast gar nichts. Das ist unterschiedlich.
Und wie kannst du dein Leben darauf aufbauen? Ich meine, nehmen wir an du hast dir eine Couchgarnitur gekauft...
*kichert*
...musst dafür dann die Raten abbezahlen, sagen wir so €150 im Monat. Du nimmst aber nur z.B. €300 ein, musst noch die Miete bezahlen und und und... Hast du noch einen Zweitjob als Ausgleich?
Ähm, nee, habe ich nicht, aber deshalb ist es für die meisten Sprecher gut, Serien zu haben. Serien werden oft schon Monate im Voraus angemeldet und so hat man die Chance, ungefähr abschätzen zu können, wie viel Einkommen man monatlich haben
wird. Trotzdem möchte ich nicht darauf verzichten, zwischendurch immer wieder Filme zu synchronisieren. Das ist dann eine schöne Abwechslung, weil man mit anderen Leuten arbeitet, unterschiedliche Charaktere spielt...
Und man mehr Geld verdient
Nee, das wird gleich bezahlt. Also es gibt einige Leute, die nehmen für Kinofilme mehr Geld, aber ich z. B. werde da gleich bezahlt, egal ob ich Serie oder Kinofilm mache.
Also ist es nicht so, dass man, wenn man die Hauptrolle spricht - und Willow ist ja eher ein Nebencharakter - mehr Geld bekommt, so wie ja auch der Hauptdarsteller?
Nee *lacht* nee, also das hat zwar 'ne gewisse Logik, aber so wird's nicht gemacht.
Verdammt.
Wen hast eigentlich schon schon alles synchronisiert?
Mmh, also die Kirsten Dunst in Spiderman habe ich gesprochen, in Pearl Habor die Kate Beckinsale und in Smallville da spreche ich die Lana...
Ha, das habe ich überlegt. Ich hab das so gehört und gedacht "Das könnte sie jetzt sein; das hört sich sehr nach ihr an." Ich hatte recht, ha!
*lacht* Fällt mir sonst noch jemand ein, den ich öfter gesprochen hab? Also es gibt sicher noch viele, aber keiner, der jetzt so bekannt ist oder kein Film, der mir jetzt spontan so einfällt. Oder na ja, aktuell läuft gerade "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen". Da hab ich die Kate Hudson gesprochen.
Bei Spiderman ist mir das gar nicht aufgefallen, muss ich sagen. Hast du da deine Stimme irgendwie anders eingesetzt als sonst?
Nee, nee aber ich glaube man spricht zum einen immer ein bisschen anders je nachdem was man gerade für 'ne Rolle hat, einfach auch, was das grad für 'ne Szene ist und dann ist vielleicht auch manchmal die Art und Weise, wie das abgemischt wird. Obwohl, da kenne ich mich auch nicht so aus, das sind halt diese technischen Sachen. Der Film bzw. die Serie kommt ja hinterher noch einmal in die Mischung und es kann sein, dass jedes Atelier auch anders klingt, jedes Mikrophon klingt ein bisschen anders, aber ich glaub, grundsätzlich ist es einfach so, dass man automatisch ein bisschen anders spricht, jenachdem, was für'n Gesicht man da vor sich sieht.
Wenn man sich sozusagen in den Charakter reinfühlt.
Ja.
Ist es dann auch so, dass die Stimme im nachhinein ein bisschen verfremdet wird? Abgesehen davon, wenn es z.B. eine Monsterstimme ist?
Nein, eigentlich nicht. Es sei denn, die wollen noch einmal etwas besonders unterstreichen. Es kommt schon vor, dass wenn Frauen jetzt besonders lieblich klingen sollen, dass dann in der Mischung die Bässe noch ein wenig weggenommen werden, dann klingt's wirklich *spricht mit Piepsstimme* nur noch so ganz hoch.
Aber das ist eher die Ausnahme, denke ich.
Hast du irgendwelche Projekte in Aussicht?
Ja, klar habe ich Vorlauf, aber es ist in der Regel so, dass ich selbst nicht weiß, was es ist. *lacht* Meistens kommt man hin und dann wird einem am ersten ag von 'nem Film, den man macht, gesagt, was das denn überhaupt für ein Film ist.
Musst du den Text dann irgendwie auswendig lernen?
Nein, der liegt im Atelier.
Jetzt natürlich die Frage, die alle Fans stellen würden: Magst du "Buffy" eigentlich selbst oder hast du außer, dass du Willow sprichst keine andere Verbindung zu der Serie?
Also eigentlich spreche ich sie nur *lacht ein wenig peinlich berührt* Ich meine, ich gucke ab und zu mal rein, weil's eben lustig ist, weil man sich daran erinnert, wie man es gemacht hat oder wer da grad da war, aber es ist nicht unbedingt so mein Ding.
Also ein bisschen zu phantastisch sozusagen?
Ja, ja genau. Ich bin da eher so Realistin. *lacht* Ich meine, ich find's schon so ganz witzig mit diesen komischen Pappmonstern, die alle gleich aussehen *lacht*
Ich glaube, wir sollten deine Telefonnummer doch veröffentlichen
*lacht immer noch, verteidigend* Also ich finde die sehen immer alle gleich aus.
Das war eigentlich eher in der ersten Staffel so. Vor allem ab Staffel 5 spätestens haben die wirklich gute Effekte benutzt, da sahen die nicht mehr alle gleich aus...
Na ja, sie sehen jetzt grusliger aus als früher, aber ich finde sie sehen schon alle recht ähnlich aus. Aber na gut, sie kommen ja auch alle aus de Höllenschlund *lacht* da können die das schon.
Ist vielleicht auch wieder die Sache; als Fan sieht man das alles immer ein wenig anders
Ja, ich meine es kommt natürlich noch dazu, dass ich echt immer nur ganz wenig davon sehe. Also ich sehe meistens nur die Szenen, die ich mache, ich habe mittlerweile auch überhaupt keinen Durchblick mehr, was da so
vor sich geht. Also, *lacht* z.B. dass Spike was mit Buffy hatte, das habe erst mitbekommen, als...
... als Willow das erfahren hat?
Ja genau, als das schon fast wieder vorbei war. Jetzt dreht er ja auch irgendwie so'n bisschen ab und davon wusste ich auch gar nichts und das begreife ich auch immer noch nicht so wirklich *lacht*, was da so
vor sich geht.
Also im Endeffekt kann man sagen, dass du genauso viel weißt, wie dein Charakter?
Na eigentlich sogar weniger, weil es natürlich in der Serie Szenen gibt, die nicht gezeigt werden, aber wo man hinterher davon ausgehen kann, die hatten irgendein Gespräch oder Willow war jetzt irgendwo, kommt zurück und erzählt das, sozusagen. Da weiß der Charakter ja schon mehr als ich. Also ich muss da schon oft fragen "Was meint sie denn jetzt? Von was redet sie jetzt gerade?"
Z.B. auch, wenn es eine Szene war, in der nicht gesprochen wurde, in der Willow nur etwas gesehen hat.
Genau, das sehe ich natürlich auch alles nicht.
Ist man eigentlich dazu verpflichtet, sich über die Person, die man spricht zu informieren?
Ähm, das kommt vor... bei Kinofilmen meistens, dass man sich vorher die Videokassette angucken soll. Wobei man dazu natürlich auch nicht verpflichtet werden kann, aber dann bekommt man die oder man geht zu einer Vorführung , was ich eigentlich sehr angenehm finde. Dann hat man den Film zumindest schon einmal gesehen, was eher die Ausnahme ist, denn meistens wissen wir ja nicht vorher, was wir machen. Ansonsten hat man ja dann den Regisseur da sitzen - den Synchronregisseur - und der erzählt einem dann, was man für 'ne Rolle sprechen soll oder eben bei
Buffy, was jetzt in der Staffel so passieren wird. So dass man sich wenigstens ein bisschen auf das einstellen kann, was auf einen zukommt. Aber was z.B.
"Buffy" betrifft,
muss ich sagen, dass ich mich damit zu Hause so gut wie gar nicht beschäftige, auch wenn das für Euch vielleicht ein bisschen desillusionierend klingt.
Ja absolut, also ich bin jetzt total perplex. Ich dachte, zu Hause hast du da deinen kleinen Hexenkessel....
Jedenfalls allgemein, im Vergleich gesehen und auch wenn du von der Serie jetzt nicht so der Fan bist, ist die Rolle ok, ganz angenehm?
Mittlerweile ja, inzwischen ist sie mir so vertraut, dass ich, wenn ich ihre (Anm.: Alyson Hannigans) Stimme höre, weiß, dass sie es ist; ich weiß, wie sie spielt und es macht mir mitterweile auch Spaß zumal sie (Anm.: Willow) ja jetzt auch mehr Facetten hat, als am Anfang, da hat sie schon dazugewonnen. Gerade, wenn sie jetzt böse ist, das ist mal eine richtig gute Abwechslung.
Das hat man meiner Meinung nach auch gemerkt.
*lacht* Ja?
Dass du dich gefreut hast, nicht mehr so schüchtern-stotternd zu "sein"... z.B. dieses "Wie langweilig..." (Anm.: gegen Ende von "Da waren's nur noch 2"), das fand ich toll.
Also am Anfang, muss ich zugeben, mochte ich sie überhaupt nicht. Da hat sie mich total genervt, weil sie immer nur aufgeregt und nervös war und im Original atmet sie ja noch mehr. Ich habe schon versucht, das ein wenig zu dämpfen *atmet schwer ein und aus* Es ging immer nur noch so. Das fand ich ein bisschen
anstrengend, weil das NUR so war. Aber jetzt hat sie's ja zum Glück ein wenig abgelegt und manchmal fällt sie wieder da hinein. Dann fragen wir uns immer im Atelier, ob jetzt der Regisseur gesagt hat, sie soll das wieder machen oder ob er gerade zu wenig gesagt hat und deswegen macht sie's wieder so. Wir amüsieren uns so ein bisschen darüber, aber ansonsten ist es schon so, dass sie mir
mittlerweile so vertraut ist, dass ich gar nicht sagen kann, dass ich sie nicht mag.
Noch einmal ein wenig zu dem zurück, was wir vorhin hatten: Musst du deine Stimme irgendwie bewusst verstellen oder kommt das ganz automatisch?
Das kommt ganz automatisch, ich verstelle da nichts mit Absicht obwohl ich glaube, DASS ich sie verstelle. Aber
das passiert unbewusst. Es ist sogar so, dass mein eigener Freund mich oft nicht erkennt, wenn er mich hört. Also bei Buffy weiß er natürlich, wen ich spreche, aber wir sehen manchmal fern, dann läuft eine Szene und ich sage am Ende "Ja, das war übrigens ich"
Wird deine Stimme allgemein irgendwo wiedererkannt? Was weiß ich, du sitzt im Taxi - ist ja das Standardbeispiel - sagst "ich will da und da hin" und es kommt die entsprechende Reaktion?
Nee, ist mir noch nie passiert.
Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich weiß z.B., dass die Stammsprecherin von Whoopie Goldberg häufig wiedererkannt wird, aber vielleicht hat die auch eine markantere Stimme und außerdem hört man sie öfter.
Ja, die hat wirklich eine sehr charakteristische Stimme, also bei mir ist das, glaube ich, anders. Meine Stimme ist
nicht so markant.
Du meintest ja einmal, dass du in einem Film schon gesungen hast. Nun gab es die Musicalepisode bei Buffy. Hättest du die gern selbst gesungen, die Rolle?
Nee, da war ich wirklich heilfroh, dass die das im Original gelassen haben. Ich hab ja auch keine Gesangsausbildung...
Alyson Hannigan auch nicht...
Soweit ich gehört habe, haben die aber wahnsinnig lange dafür geprobt.
Ja ja, also es gab ein ziemlich langes Training, auch Tanztraining usw., aber bei Alyson ware da Hopfen und Malz verloren. Sie war einfach zu schlecht dafür, deswegen hat sie auch nur 2 kleine Parts bekommen.
*lacht* Jedenfalls waren wir alle da, glaube ich, ziemlich erleichtert.
Ich hab da mal was vorbereitet. Willow ist ja ein sehr vielschichtiger Charakter und wir haben mal drei Facetten von ihr ausgedruckt. Es wäre jetzt ganz interessant, wenn du einfach mal so guckst und überlegst, welche Attribute du spontan zuordnen würdest.
*überlegt* Hier (1) würde ich sagen "kindlich - naiv"; bei 2... *lacht* Ich kann nicht so etwas sagen wie "mächtig" oder so, weil das WILLOW ist, das passt halt nicht. Ich meine, obwohl sie eine Hexe mit mittlerweise ziemlich großen Kräften ist, nehm ich persönlich ihr das immer noch nicht so wirklich ab.
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(*allgemeines Gelächter*) Eine Hochstaplerin.
Genau! Dann vielleicht "der Wille zur Macht". Das ist jetzt zwar kein richtiges Attribut... aber ok, oder?
Erinnerst du dich an die Episode, hier bei 3.?
Das ist schon ziemlich lange her, oder?
Ja, das war in der 3. Staffel
Also wirklich erinnern kann ich mich nicht dran. Tja... (Anm.: zu 3.)..."gruslig"? "abschreckend"? "hässlich"?
Hey, das ist mehr als zu den beiden anderen, gut!
Dann wollte ich noch fragen, ob du vertraglich eigentlich dazu verpflichtet bist, bis zum Ende der Serie dabei zu bleiben?
Ja, das frage ich mich auch. Man unterschreibt keinen Vertrag, aber ich denke - ich kenne mich da juristisch jetzt nicht aus - es dürfte nicht so einfach sein, einfach nach Lust und Laune aus einer Serie auszusteigen. Wahrscheinlich ist die Tatsache, dass ich eine Serienrolle annehme so etwas wie die unausgesprochene Einverständniserklärung, dass ich auch bis zum Ende dabei bleibe.. Ich glaube, so einfach könnte ich's jetzt nicht von einem Tag auf den anderen hinwerfen. Andererseits ist es immer wieder vorgekommen, dass Leute aus Serien ausgestiegen sind. Da hat man sich anscheinend geeinigt. Und dann gibt es natürlich auch die Variante, dass ein Sprecher umbesetzt wird, obwohl er eigentlich gar nicht gehen will.
Als Fan ist man dann schon sehr geschockt. Es ist immer wieder furchtbar, wenn die Sprecher wechseln.
Ja, das finde ich persönlich auch furchtbar. Am ärgerlichsten ist es, wenn es einfach nur deswegen ist, weil ein Redakteur meint, dass eine neue Stimme einfach mal viel besser wär.
Es gibt ja noch die Planung bzw. Gerüchte über Spin-Offs wie Angel, u.a. mit
Willow. Weit du davon schon irgend etwas?
Nee, also ich weiß, dass es das Gerücht gibt, aber mehr wissen wir darüber auch nicht. *lacht* Jetzt werden ja auch Neue, Nachfolgejägerinnen sozusagen, aufgebaut, es kann auch sein, dass es vielleicht in die Richtung geht oder Dawn, hab ich auch als Gerücht gehört.
Gut, kommen wir weg von der Serie und hin zu allgemeineren Sachen.
Gibt es irgendetwas, worauf du so richtig stolz bist?
Also etwas, was ich jetzt jedem unbedingt sagen muss, dass es ganz toll ist, eigentlich nicht. Es gibt natürlich Momente, wo man denkt, das war jetzt besonders gelungen. Dann bin ich schon froh, das macht dann auch besonders viel Spaß, wenn man das Gefühl hat, man passt gut auf die Rolle und es ist gut gespielt/gesprochen. Es ist aber auch erstaunlich, wie schnell man sich auch an diesen Beruf gewöhnt. Am Anfang war es noch so, dass ich unbedingt immer ins Kino muss, sobald ich auch nur 2 Sätze gesprochen hatte und war ganz aufgeregt, wenn mal etwas im Fernsehen lief. Mittlerweile ist das zwar nicht normal, denn so oft bin ich auch wieder nicht zu hören, aber auch nicht mehr so toll.
Bei mir wäre das vermutlich anders... man weiß es nicht.
Zur nächsten Frage: Hast du eine Traumrolle? Jemanden, dessen Rolle du gern übernommen hättest oder eine Schauspielerin für die du gerne sprechen würdest?
Mh. Also da fällt mir gerade nichts ein. Sicher gibt es Probesprechen, wo ich dann denke, ach das wär bestimmt `ne nette Rolle. Da fällt mir z.B. der Film "American Beauty" ein. Den hab ich dann aber nicht gesprochen. Was dann aber auch kein Weltuntergang ist.
Hast du einen Kindheitshelden?
Na ja, ich fand Depeche Mode ganz toll und war natürlich verliebt in den Sänger *lacht* Wenn man Fan ist, dann ist man natürlich in den Sänger verliebt, jedenfalls meistens. *lacht rechtfertigend* Da war ich 13! Ansonsten eigentlich nicht so.
Ok.
Liest du relativ viel, sprich: hast du einen Lieblinsautoren?
Ich muss gestehen, dass ich relativ wenig lese.
Und wenn, hast du dann bestimmte Vorlieben?
Ich mag gern dicke Bücher *lacht* Ich mag keine Erzählungen, wenn es gleich wieder vorbei ist. Lieber ganz dicke
Romane. Es ist nicht ganz egal, was. Ich verlasse mich da immer auf Empfehlungen von Freunden oder so.
Und wobei entspannst du sonst so? Hast du
Hobbies?
Na ja, ich hab eigentlich keine Hobbies. Ich habe ein Kind, das reicht *lacht* Sie ist 2 1/2. Dann studiere ich noch nebenbei Philosophie und Kulturwissenschaften und bin jetzt bald dabei, es zu beenden. Ich bin auch eine dieser Langzeitstudentinnen.
Läuft das irgendwie auf ein Ziel hinaus, beruflich?
Ich habe das damals parallel angefangen, das Studium...
..und dachtest dir "Wenn ich dann mal fertig bin, mache ich etwas anderes (als Synchronsprechen)" und dann bist du hängen geblieben.
Ja, mh, genau *lacht* so wird es wahrscheinlich sein. Aber jetzt sage ich mir, jetzt bin ich fast fertig, da wäre es schade, wenn ich es jetzt abbreche. Ich hoffe, dass ich es schaffen werde mich aufzuraffen.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, was für einen Beruf man damit haben kann...
Na ja, du kannst Dozent werden oder Professor. Eigentlich kannst du alles damit machen, wenn du dich weiterbildest. Es gibt viele, die gehen z.B. in die Wirtschaft und beraten irgendwelche Manager, was man so nicht denkt, aber wenn man sich ein bisschen mit Philosophie beschäftigt, dann versteht man das schon. Man lernt da natürlich, analytisch/logisch zu denken und du hast in der Philosophie einen Haufen von Argumenten, die du sortieren musst und das ist für alle Lebensbereiche praktisch.
Ich denke, viele Leute, die mit dem Studium anfangen, sind recht schnell davon enttäuscht, weil sie gedacht haben, dass man da irgendwelche Antworten bekommt. Das bekommt man nicht. Eher wird einem erst einmal bewusst, wie viele Fragen man erst einmal stellen muss, bevor man irgendwelche interessanten Antworten bekommt.
Was bringt dich zum Lachen, was zum Weinen?
Ich glaube, da bin ich nicht anders, als andere Menschen. Zum Lachen: Situationskomik. Über Witze kann ich nicht so lachen; irgend etwas, was spontan passiert. Was Comedy angeht, da mag ich nicht solche ganz dummmen Blödelnummern... finde ich nicht so gut, dem kann ich nicht wirklich was abgewinne. Und zum Weinen... mh...
Bist du ein Filmheuler?
Ja, auf jeden Fall! Liebesszenen, traurige Liebesszenen sind ganz schrecklich. Schrecklich schön *lacht*
Gibt es etwas, was du immer schon tun wolltest, dich aber nie getraut hast zu machen? Sowas wie...Bungee Jumping oder nackt über ein Fußballfeld rennen?
Die geheimen Wünsche *lacht*
Nein, das sind nicht meine
Ich wollte eigentlich früher gerne eine Weile im Ausland leben, habe das aber nie gemacht und werde es wahrscheinlich auch nie mehr machen. Wenn man Mutter ist, trägt man ja auch Verantwortung noch für einen anderen Menschen und dann ist es natürlich so, dass ich hier einen gut bezahlten Job hab und das Risiko dann noch einmal von vorne anzufangen doch recht groß ist. Und dazu bin ich dann zu feige!
Gibt es ein historisches Ereignis bei dem du gern dabei gewesen wärst oder sogar dabei warst und dich darüber freust?
Nein, ich finde, man lebt halt immer in der Zeit in der man lebt und ich hab da nie den Wunsch "Boah, das hätte ich jetzt gern miterlebt!" Es ist halt so, wie es ist.
Du hast zwar keine Hobbies so richtig, aber gibt es trotzdem etwas, für das du gnadenlos dein Konto überziehen würdest?
Nee *lacht*
Noch nicht einmal ein Schuhtick oder sowas? Ist ja langweilig!
Öhm, na ich ziehe gern um. Alle 3 Jahre und kaufe mir neue Möbel und so. Dafür gebe ich dann Geld aus
Gibt es jemanden, den du gerne treffen würdest oder im Gegenteil, überhaupt nicht?
Also natürlich gibt es Leute, die ich im Fernsehen oder Kino sehe, wo ich denke "Oh toll", aber es wäre eh nur peinlich und blöd, wenn man sich dann treffen würde, insofern will ich das dann auch gar nicht. *kichert* Ich würde auch immer solchen Begegnungen aus dem Weg gehen, wenn man die Schauspielerin treffen könnte, die man spricht.
Also Alyson Hannigan würdest du nicht gerne treffen wollen?
Nein, Das finde ich total peinlich.
Echt? Ich würde das total interessant finden. Also mein Weltbild stürzt hier ständig zusammen...
*lacht* Aber das ist jetzt nur eine persönliche Sache, ich denke, es gibt viele, die die schon auch gerne treffen würden. Wenn es jetzt so wäre und wenn es so arrangiert werden würde, dann wär's halt so und ich würde mit ihr auch reden. Es ist aber auch, dass wir uns oft darüber lustig machen, wie die irgendwas machen. Ich würde sie auch fragen, was sie mit ihrer Nase macht, warum sie immer so nasal klingt im Original. *lacht* Wir haben da ja alle unsere eigenen Theorien darüber.
Sind die Synchronsprecher eigentlich unter einander befreundet, also einige zumindest?
Ja ein paar von uns treffen sich ab und zu.
Man vermutet ja z.B., dass zwischen den Sprechern, deren Charaktere eng befreundet sind, auch eine Freundschaft besteht. In deinem Fall also z.B. mit Nana Spier (Anm.: Sprecherin von Buffy).
Also mit Nana bin ich befreundet und auch mit Dascha Lehmann (Anm.: Sprecherin von Anya) treffe ich mich ab und zu. Auch mit Ranya Bonalana (Anm.: Sprecherin von Tara), aber die ist ja jetzt leider nicht mehr dabei.
Wie fandest du eigentlich den Tod Taras? Also die Art und Weise wie sie gestorben ist, schließlich "warst" du ja der Charakter, der am meisten mit ihr zu tun hatte. Fandest du es dem Charakter gegenüber unfair, dramatisch, eher ein wenig lächerlich oder egal?
Also eher dramatisch. Mich persönlich hat es jetzt nicht so getroffen, aber für den Zuschauer war das sicherlich recht heftig. Wenn eine der Hauptfiguren auf einmal tot ist, ist es schon recht drastisch. Ich fand es halt ganz gut, dass mal was "richtiges" passiert ist. Wenn Tara jetzt auch wieder zurückgekommen wäre, dann wäre es absurd gewesen, aber so...
Danach kam ja dann die Szene mit dieser Gottheit, die falsch übersetzt wurde. Das gab auch mächtig Ärger nachträglich in den Foren...
Ja, ich glaube, das mussten wir so beibehalten, weil es einmal so gemacht wurde (Anm.: Anfang 6. Staffel).
Findest du solche Szenen schwierig, in denen du schreien musst usw.? Fühlst du dich da teilweise ein wenig doof, wenn du einfach in den Raum hineinschreist oder hast du dich inzwischen daran gewöhnt?
Da hat man sich dran gewöhnt. Klar gibt es manchmal so eine gewissen Hemmschwelle, die man überwinde muss, aber das passiert dann innerhalb von Sekunden. Man muss ja sowieso, es nützt ja nichts! *lacht*
Mach so etwas mehr Spaß als ein normaler Dialog?
Also ich würde es jetzt nicht gerne den ganzen Tag nur machen, aber wenn man es immer mal wieder macht, ist es eigentlich ganz angenehm.
Und solche Weinszenen? Ich stelle es mir relativ schwierig vor, dass sich das nachher auch authentisch anhört...
Naja, ich will jetzt nicht behaupten, dass ich das einfach so aus dem Ärmel schüttel, aber so schwierig finde ich es dann auch wieder nicht. Sonst könnte ich diesen Beruf schließlich nicht machen. Dieses "Spielen" ist es ja gerade, was meine Arbeit ausmacht. Und das versuche ich natürlich so gut wie möglich zu machen. Natürlich fällt mir das je nach Tagesform schwerer oder leichter. Aber das Ziel ist natürlich immer, dass es für den Zuschauer authentisch rüberkommt.
Wenn du dem Charakter, Willow, jetzt irgendwas fragen oder sagen könntest, was wäre das? "Was hast du dir bei dieser Frisur gedacht?!" z.B.
*lacht* Ja gut, das fragen wir uns auch alle immer noch heute. Auch was die Klamotten angeht.
Inzwischen mag ich ihren Kleidungsstil eigentlich. Am Anfang war es ja so Hippie/Blumenmädchen-mäßig...
Ja so komisch gemischt. Aber manchmal sticht es auch wieder so raus. Wenn sie dann auf einmal wieder so dolle Locken hat z.B. denkt man immer wieder "Hä?"
Ich glaube ich würde sie fragen, wieso sie das mit der Magie nicht irgendwie anders in den Griff bekommt. Warum es nur die Alternative geben kann entweder gar nicht oder gleich böse.
Das frage ich mich ständig!
(Anm.: Antwort auf eine von Marie selbst vorgeschlagene Frage)
Jetzt wollte ich noch einmal sagen - die Frage die ich mir selbst gestellt hab - wie das in dem Atelier selbst abläuft. Wollte ich nur kurz erzählen. Man hat einen Raum, der ist unterteilt in das Atelier und den Regieraum, in dem der Regisseur und der Tonmeister sitzt, hinten, welcher in der Regel durch eine Glasscheibe getrennt ist. Vorne ist in der Mitte ein Pult und davor steht das Mikro, ein bisschen weiter weg der Monitor oder manchmal hat man auch 'ne Leinwand. Daneben gibt es noch einen Tisch, an dem die Cutterin sitzt, die hat noch mal ihren eigenen Monitor und die guckt immer gleich ob man synchron war oder nicht. Auf dem Pult liegt ein Buch, das ist die Synchronfassung; also der englische Text wird einmal übersetzt - Rohübersetzung - und dann gibt es noch einmal von dieser Rohübersetzung eine Synchronfassung (Anm.: Die eben aus Gründen der Synchronität stark von der wörtlichen Übersetzung und sogar von der inhaltlichen abweichen kann.). Das Ganze ist dann unterteilt in Takes, man sieht sich den Take an, auch mit Originalton und dann, wenn der Take das nächste Mal läuft, spricht man den Text darauf.
Es ist sicherlich schwierig, das synchron hinzubekommen.
Ja, dann muss man es eben immer wieder machen
Kann es passieren, dass du einen Satz 100x sprechen musst, bis er sitzt?
Nee, zum Glück nicht *lacht*
Wie viele Anläufe brauchst du so im Durchschnitt?
2, 3, sag ich mal. *lacht* Manchmal sind es auch 10, aber in der Regel ist es schon so, dass es beim 3. Mal klappt. (Anm.: Können wir bestätigen, s. unten)
Ok, jetzt kommt der Schock... wir kommen morgen vorbei zu 'nem Take!
Wirklich?! *leicht entsetzt* Morgen bin ich ja auch da...
Genau deswegen kommen wir ja
Oh nein! Echt ja? Ui... toll *pseudo Begeisterung*
Hast du jetzt Angst?
Neee... Ach deswegen habt ihr das nicht gefragt, ihr wusstet, dass ihr euch das angucken könnt. Ah! *Verstehen*
Na gut, dann danke für das Gespräch und bis morgen!
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v.l.n.r.: Matthias Busch (Webmaster), Marie Bierstedt, Katleen Pohle (Photographin), Anja Schulz (Protokollführerin)
copyright:
Text: www.SoulbehindtheFace.net
Photos: Katleen Pohle
Veröffentlichung von beidem nur mit Genehmigung!